Pressekonferenz – Psychotherapeuten und Psychiater fordern: Honorargerechtigkeit für die Psychotherapie!

Wir niedergelassenen Psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, ärztliche Psychotherapeuten, Psychosomatiker und Psychiater widmen uns in besonderer Weise den psychisch Kranken.

Unsere Leistungen sind sehr zuwendungsintensiv, sie bestehen fast ausschließlich aus
Gesprächen mit den Patienten.

Seit Jahren sind wir psychotherapeutisch Tätigen mit großem Abstand die Schlusslichter
in der Einkommensskala aller Arztgruppen. Es gilt offensichtlich der Grundsatz: Je
näher am Patienten, desto schlechter bezahlt.

Das wollen wir nicht mehr hinnehmen!

Wir fordern:

  • ein Einkommen, das dem der anderen Fachgruppen entspricht
  • eine Präzisierung der gesetzlichen Vorschrift zur angemessenen Vergütung der psychotherapeutischen Leistungen mit einer gesetzlich geregelten jährlichen Anpassung der Honorare
  • gesetzliche Vorschriften zum Schutz aller zeitgebundenen Gesprächsleistungen der
    Psychotherapeuten und Psychiater/Psychosomatiker
  • Förderung aller Leistungen, in denen der persönliche Kontakt für den einzelnen Patienten und genügend Zeit für die individuelle Situation des Patienten im Zentrum stehen

Pressemappe (Pdf)

Statements (Pdf)